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Architektonischer Stil Historisierende Stilrichtungen
Wo? Zentrumsnah | Josefstadt

Ein romantisches Andenken an das untergegangene Ghetto...

Mit dem großflächigen Abriss des Prager Judenghettos verschwand unwiederbringlich seine malerische Atmosphäre. Anstelle der schmalen Gässchen wurden breite Straßen und prunkvolle Mietshäuser errichtet, welche mit dem Charakter des ehemaligen Ghettos nichts gemeinsam haben. Der einzige Ort, wo zumindest ein Schimmer der ursprünglichen Atmosphäre erhalten blieb, ist die Umgebung des Alten Jüdischen Friedhofs. Eine flüchtige Illusion des einzigartigen Ghettos entsteht nicht nur durch den Friedhof und seine Grabsteine, sondern auch durch einige wenige historische Gebäude: die Altneu-Synagoge (Staronová synagoga), die Klausen-Synagoge (Klausová synagoga), die Hohe Synagoge (Vysoká synagoga) und das Jüdische Rathaus (Židovská radnice).

Die ehemalige Zeremonienhalle der Heiligen Bruderschaft (Chewra Kadischa) ist einer der wenigen Neubauten, welcher sich dem Charakter des verschwundenen Ghettos annähert. Das Gebäude entstand in den Jahren 1906-1908 und ruft mit seinem romantischen, neuromanischen Äußeren ein Gefühl für die tausendjährige Geschichte des Ghettos hervor. Im Erdgeschoss befand sich die Leichenhalle, im ersten Geschoss der Raum für die rituelle Reinigung der Toten und im zweiten der Vereinsraum mit einem Wandgemäldezyklus, der sich den Tätigkeiten der Heiligen Bruderschaft aus dem späten 18. Jahrhundert widmet.

Seit 1926 wird das Gebäude vom Jüdischen Museum in Prag verwaltet. Heute befinden sich hier Ausstellungen über den Alten Jüdischen Friedhof und die Geschichte der Heiligen Bruderschaft.

Sollten Sie sich zu einem Besuch dieser Synagoge entschieden haben, benötigen Sie eine Eintrittskarte für das Jüdische Museum, welche Ihnen gleichzeitig Zutritt zur Spanischen Synagoge (Španělská synagoga), Pinkas-Synagoge (Pinkasova synagoga), Maisel-Synagoge (Maiselova Synagoga), zur Zeremonienhalle und zum Alten Jüdischen Friedhof (Starý židovský hřbitov) gewährt. Eintrittskarten, die nur für die Klausen-Synagoge gelten, sind leider nicht erhältlich.

Es ist auch möglich, diese Synagoge mit einem unserer deutschsprachigen Reiseführer im Rahmen einer Privatführung durch die Prager Synagogen zu besichtigen. Auf diese Weise können Sie noch einiges mehr über die Geschichte der Prager Juden, ihre Traditionen sowie ihren Alltag erfahren.

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Bývalá obřadní síň Chevry kadiši U Starého hřbitova 243/3a Praha 1 – Josefov 110 00

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