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Vom 1. Juni 2019 bis Ende 2020 bleibt die Spanische Synagoge wegen Sanierungsarbeiten geschlossen.

Wichtige Informationen

Art des Museums Böhmische/Tschechische Geschichte
Art der Kunstgalerie
Architektonischer Stil
Wo? Josefstadt

Das alte jüdische Ghetto existiert heutzutage praktisch nicht mehr. Außer einigen Synagogen und dem Alten jüdischen Friedhof (Starý židovský hřbitov) wurde es während einer großen Sanierung um die Jahrhundertwende des 19. und 20. Jahrhunderts zerstört. Alle erhaltenen historischen Sehenswürdigkeiten außer der Altneu-Synagoge (Staronová synagoga) fallen heutzutage unter das Jüdische Museum (Židovské muzeum).
Das Jüdische Museum in Prag zählt zu den größten Europas. Es betreut sehr reiche Sammlungen von Gegenständen, die in unterschiedlichen Liegenschaften des Museums ausgestellt sind. Sie können sie mit einer einzigen Eintrittskarte besuchen.
Das Museum als ein wichtiges Denkmal lässt uns in die tragische Geschichte der jüdischen Gemeinschaft versinken, die vor dem Zweiten Weltkrieg einen unübersehbaren Bestandteil der tschechischen Bevölkerung ausgemacht hatte.
In der Maisel-Synagoge (Maiselova synagoga) wird die Geschichte der Juden auf dem Gebiet des heutigen Tschechien vom 10. bis zum 18. Jahrhundert vorgestellt, in der Spanischen Synagoge (Španělská synagoga) beschäftigt sich die Ausstellung mit der eher neueren Geschichte – von der jüdischen Emanzipation bis zur Gegenwart. Gleichzeitig kann man dort eine Sammlung der Ritualgegenstände und wunderschöne, aus Silber gemachte Werke der renomierten jüdischen Goldschmiede bewundern. In der Klausen-Synagoge (Klausová synagoga) und in der Jüdischen Zeremonienhalle (Obřadní síň) erfährt man anhand der Gegenstände, welche die Juden von der Geburt bis zum Tode begleiten, viel über ihre Traditionen und Bräuche.
Die stärkesten Emotionen ruft wohl die Ausstellung in der Pinkas-Synagoge (Pinkasova synagoga) hervor. Diese dient nämlich dem Gedenken an die tschechischen Opfer des Holocaust. Alle Wände dieser Synagoge sind mit den Namen der ermordeten böhmischen und mährischen Juden bedeckt. Im ersten Stock sind Bilder von Kindern aus Theresienstadt (Terezín) ausgestellt. Theresienstadt ist eine kleine Stadt in der Nähe von Prag, die als ein Konzentrationslager für Juden gedient hatte, bevor sie in die Vernichtungslager geschickt worden sind.
Am Ende der Besichtigung des Jüdischen Museums können Sie den Alten jüdischen Friedhof besuchen, der auch ein Teil des Museums ist.

Unser Geheimtipp

Eine Museumsbesichtigung zusammen mit einem Begleiter ermöglicht es Ihnen, in die Zusammenhänge der erforschten Problematik der jüdischen Geschichtsschreibung einzudringen. Reservieren Sie sich Ihren Begleiter bei uns und lernen Sie mit ihm die traurige Geschichte der tschechischen Juden kennen.

Patrick

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